Tag 40: Grenze LV/LT-Angerburg

Erfahrenes und Gefahrenes

Der Morgen erstrahlte im Sonnenschein und wir konnten den Rundblick über die lettisch-littauischen Seen noch einmal genießen. Wenngleich die Temperaturen nicht dem Bild entsprachen.
Wir setzen unsere Reise fort und sind sch nach wenigen hundert Metern an der Litauischen Grenze. Die Straßen Litauens sind wie die in Lettland auch, in sehr guten Zustand. Schon bald erreichen wir Kaunas, die zweitgrößte Stadt Litauens. Wir halten uns der eigentlichen Stadt fern und umfahren sie auf dem Autobahnring. Wir entdecken direkt an der Strecke eine Festungsanlage und entschließen uns spontan zu einem Besuch. Es handelt sich um das IX. Fort der Kaunasfestung, die von 1883 bis 1905 vom zaristischen Russland errichtet wurde, zu dem Litauen bis 1918 gehörte. Das Museum Wurde 1958 errichtet, um den Opfern des Massenmordes an der jüdischen Bevölkerung Litauens zu gedenken. Heute ist ein großer Teil der Ausstellung dem Widerstand gegen die sowjetische Okkupation gewidmet.
Wir fahren weiter und finden sehr bald ein gemütliches kleines Restaurant. Das Essen schmeckt ausgezeichnet, fast schon ein bisschen wie zuhause. Die Portionen fallen größer aus als in Russland, die Preise allerdings auch.
Auch die Kraftstoffpreise sind wieder wie zuhause. An einer Tankstelle, die wir noch von unserer Probefahrt in Erinnerung haben, machen wir doch noch ein Schnäppchen für 1,14 €/l. Weit und breit kostet der Liter Diesel sonst 1,25€.
Wieder in Polen fahren wir Richtung Masuren, diesmal aber weiter nördlich über Goldap, direkt an der Südgrenze der Kaliningrader Oblast. Hinter Goldap machen wir halt. Wetter und Stellplatz sind heute nicht so gemütlich.

Technisches
  • 135 l Diesel vollgetankt
Tageskilometer: 404
Route